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Photovoltaik · 20.08.2026

Die Energiewende beginnt nicht irgendwo – sondern hier in der Nachbarschaft

Michelle Voigt
Redaktion Energie & Alltag
Einfamilienhäuser mit PV-Anlage auf dem Dach.
© jopri-foto

Kurz nach acht Uhr herrscht ungewöhnlich viel Betrieb in der Straße "Hügelburg" in Hohne. Ein Transporter der SVO-Gruppe fährt vor, Monteure laden Solarmodule ab, Werkzeugkisten werden geöffnet. Während auf einem Dach bereits die ersten Handgriffe sitzen, beobachten Nachbarn neugierig das Geschehen.

Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Arbeitstag aussieht, ist tatsächlich etwas Besonderes: Gleich drei benachbarte Familien haben sich für Photovoltaik-Anlagen der SVO-Gruppe entschieden.

Den Auftakt macht heute die Anlage auf dem Haus der Familie Wirt. In den kommenden Tagen werden auch die beiden benachbarten Häuser mit Photovoltaik ausgestattet. So entsteht Schritt für Schritt ein kleines Solarquartier mitten in Hohne.

Drei Familien – eine gemeinsame Entscheidung

Ob ein neues Elektroauto, der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit oder das gute Gefühl, selbst erzeugte Energie zu nutzen: Die Gründe für die Investition waren unterschiedlich. Doch am Ende kamen alle drei Familien zum gleichen Ergebnis.

Familie Steffen

Wir haben schon länger über eine PV-Anlage nachgedacht. Spätestens als wir unser erstes Elektroauto gekauft haben, war für uns klar: Wir möchten es mit Strom vom eigenen Dach laden. Als wir dann auf die PV-Aktion der SVO-Gruppe aufmerksam geworden sind, hat das einfach gut gepasst.

Familie Wirt

Wir wollten einfach unabhängiger werden. Wenn man sieht, wie sich die Energiepreise entwickeln und was gerade alles in der Welt passiert, ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass ein Teil des Stroms künftig direkt vom eigenen Dach kommt.

Familie Jaglowski

Wir haben die Entscheidung ehrlich gesagt eine ganze Weile vor uns hergeschoben. So eine Investition will gut überlegt sein. Am Ende haben die steigenden Energiekosten, unser Elektroauto und die Gespräche mit den Nachbarn den Ausschlag gegeben.

Wenn Nachbarn sich gegenseitig inspirieren

Was mit einzelnen Überlegungen begann, wurde nach und nach zum Gesprächsthema in der Nachbarschaft. Mal beim Plausch über den Gartenzaun, mal bei einem Kaffee oder während eines gemeinsamen Grillabends kamen die Familien immer wieder auf das Thema Solarenergie zu sprechen. Wer hatte bereits Angebote eingeholt? Welche Erfahrungen gab es? Welche Anlagengröße passt zum eigenen Haus?

Je konkreter die Planungen wurden, desto intensiver wurde der Austausch. Fragen wurden gemeinsam besprochen, Erfahrungen geteilt und Unsicherheiten ausgeräumt. Dabei ging es nicht darum, sich gegenseitig zu überzeugen. Vielmehr entstand das gute Gefühl, einen wichtigen Schritt gemeinsam zu gehen.

Anfangs hat jeder von uns für sich über eine PV-Anlage nachgedacht. Als wir gemerkt haben, dass mehrere Nachbarn denselben Schritt planen, haben wir uns immer häufiger ausgetauscht. Das hat vieles einfacher gemacht. Man konnte Erfahrungen teilen, Fragen stellen und Entscheidungen gemeinsam besprechen. Am Ende war es einfach schön zu sehen, dass wir diesen Weg zusammen gehen. Anna Wirt

Heute wird installiert

An diesen Tagen zeigt sich, wie aus einer Idee Realität wird. Die Gerüste stehen bereits. Kurz nach Arbeitsbeginn werden die ersten Module aufs Dach gebracht. Das Montageteam arbeitet routiniert und eingespielt. Jeder Handgriff sitzt, die Abläufe greifen ineinander.

Währenddessen verfolgen die Familien aufmerksam die Fortschritte. Immer wieder bleiben Nachbarn stehen, werfen einen Blick aufs Dach oder kommen für einen kurzen Austausch vorbei.

Innerhalb weniger Tage verändert sich das Bild der Häuser sichtbar. Wo am Morgen noch freie Dachflächen waren, entstehen Schritt für Schritt moderne Solaranlagen. Die Monteure wissen genau, was zu tun ist. Innerhalb kurzer Zeit liegen die ersten Module an ihrem Platz und die Verkabelung beginnt.

Heute ist ein besonderer Tag für uns. Über die Anlage haben wir lange gesprochen und geplant. Jetzt zu sehen, wie sie tatsächlich entsteht, ist schon etwas Besonderes. Peter Steffen

So entsteht ein Energiesystem für das eigene Zuhause

Bei den drei Häusern in Hohne kommen Komplettsysteme der SVO-Gruppe zum Einsatz. Neben den Solarmodulen auf dem Dach gehören in diesem Fall dazu Batteriespeicher, Wechselrichter, Wallboxen und das intelligente Energiemanagementsystem SVO I cor E.

Die einzelnen Komponenten greifen dabei nahtlos ineinander: Die Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus Sonnenenergie, der Wechselrichter wandelt diesen in nutzbaren Haushaltsstrom um. Überschüssige Energie wird im Batteriespeicher gespeichert und steht dann zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint.

Das Energiemanagementsystem SVO I cor E koordiniert die Energieflüsse im Haushalt und sorgt dafür, dass der erzeugte Strom möglichst effizient genutzt wird. Über die Wallbox kann zusätzlich das Elektrofahrzeug mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen werden.

So lief das Projekt in Hohne ab:

  • Persönliche, kostenlose Vor-Ort-Beratung

  • Analyse von Dachfläche und Stromverbrauch

  • Individuelle Planung der Anlage

  • Wirtschaftlichkeitsberechnung

  • Installation durch erfahrene Fachkräfte

  • Begleitung bis zur Inbetriebnahme

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Die Energiewende beginnt vor der eigenen Haustür

Nach nur wenigen Tagen am Abend ist es wieder ruhiger in der Straße „Hügelburg". Die Werkzeuge sind verstaut, die Monteure auf dem Heimweg.

Vor den Häusern stehen die Familien noch einmal zusammen. Der Blick wandert immer wieder nach oben auf die neuen Anlagen. Was vor einigen Monaten als Gespräch über den Gartenzaun begann, ist nun sichtbar geworden.

Schon bald wird die erste selbst erzeugte Kilowattstunde durch die Leitungen fließen. Doch wichtiger als die Technik ist für die Familien etwas anderes: das gute Gefühl, diesen Weg gemeinsam gegangen zu sein.

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